Manipulation seitens der Massenmedien und der Kommunikationsbranche

  I   NWO DE Manipulation seitens der Massenmedien und der Kommunikationsbranche

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Im Folgenden ein Auszug aus der Veröffentlichung "Digitalisierung & Die Neue Weltordnung", die sie unten kostenlos herunterladen können.

Unsere Medien sind fest in der Hand der Hochfinanz, Großunternehmen und des Militärisch-Industriellen-Komplexes und sind damit ganz weit weg von ihrem eigentlichen Auftrag.

 

In Deutschland als immer noch besetztem und nicht souveränen Land sind alle Massenmedien unter Kontrolle des Council of Foreign Relations. Man könnte auch sagen der Pressestelle des Pentagon/ der NATO und der CIA.

 

 

Allerspätestens seit der Berichtserstattung über die Vorfälle in Chemnitz im September ist klar, daß die Medien nicht für sondern sogar aktiv gegen die Bevölkerung arbeiten und ihnen nicht zu trauen ist.

 

In Spanien ist das Bild ähnlich, wenn nicht sogar noch etwas schlimmer. Wenn der CEO der weltweit größten PR-Agentur Edelmann, die jährlich das renommierten "Trust Barometer" veröffentlicht, folgendes so offen sagt, sollte jedem klar werden, wie schlimm die Situation ist.

 

"Spanien ist wie der Nullpunkt für Desinformation. Es ist sehr dringend, dass ihr Spanier dagegen kämpft. Und das geht nicht mit den herkömmlichen Medien."

 

 

Man muss begreifen und verstehen, welche Ausmaße die Manipulation seitens der Massenmedien mittlerweile angenommen hat. Und es sind nicht nur die Medien, sondern auch ein ganzes Orchester aus PR-Agenturen, NGOs Think Tanks. Nicht zu vergessen die Indoktrination innerhalb des gesamten Bildungssystems. Der Apparat und die Mittel sind gewaltig.

 

Fake News, Desinformation, Hate Speech, "feindliche" Propaganda sind immer relativ zu sehen. Meistens werden diese schlicht zum Ausbau der Zensur genutzt.

 

 

Nachfolgend einige Auszüge aus dem Buch "Lügen die Medien?" von Jens Wernicke über die (deutsche) Medienlandschaft. Zum Ende Links zu weiteren Information und Ressourcen zum Thema Medien & Manipulation.

 

Seite 55

 

"Wir leben in einem Zeitalter der Massenverblödung, besonders der medialen Massenverblödung" Peter Scholl-Latour, Journalist.

 

Seite 57

 

"Die Medien sind die mächtigste Einrichtung auf der Erde. Sie haben die Macht, Unschuldige schuldig und Schuldige unschuldig zu sprechen - und das ist Macht, weil Sie den Verstand der Masse kontrollieren." Malcom X, Bürgerrechtler

 

Seite 57

 

Ein geradezu klassisches Beispiel für die Fälschungen und Verzerrungen in den Medien stellt auch die Nachrichtengestaltung über den sogenannten "Krieg gegen den Terror" dar. Diesen Krieg hat es nie gegeben, sondern immer nur Kriege um Rohstoffe, um Transitschneisen für Öl und Gas sowie um Geopolitische Machtpositionen. Und Kriege gegen Regierungen, die sich dem US-amerikanischen Hegemonialanspruch nicht unterwerfen wollten. Unsere Nachrichtensender personalisieren aber nur, statt auf diesen Zusammenhang hinzuweisen. Sie idealisieren den "Westen", denn das sind ja "wir", also "die Guten", und helfen damit propagandistisch bei der Einstimmung der Bevölkerung auf bevorstehende Kriege: Der serbische Ministerpräsident Milosevic, der lybische Präsident Gaddafi, der Syrer Assad und Ihresgleichen wurden bzw. werden in unseren Nachrichtensendungen monatelang mit allen Mitteln, auch mit gefälschten, dämonisiert, bis ein Krieg sich als unvermeidlich zur Befreiung der von Ihnen regierten Völker darstellen lässt, als Kampf für mehr Menschenrechte und Demokratie.

Dass es in Wahrheit um militärisches Vormachtstreben im Mittelmeer, um lybisches Gold und Erdöl, um syrische Transitstrecken für Öl und Gas aus den arabischen Monarchien und um den Schutz des "Petro-Dollars" ging und geht - und ganz und gar nicht um die Befreiung von Bösewichtern, wird bei solcher Nachrichtengestaltung natürlich nicht klar.

 

Seite 58

 

Das Auseinanderklaffen von berichteter und tatsächlicher Wirklichkeit ist inzwischen unübersehbar. Saubere, um Objektivität bemühte Information wäre aber Voraussetzung für eine realitätsgerechte Meinungsbildung. Die wiederum die Grundlage der Lebens- und Funktionsfähigkeit einer demokratischen Gesellschaft ist. Werden die Nachrichtenangebote in den Massenmedien hingegen zum regierungsfrommen und systemkonformistischen Propagandamittel, dann haben wir eine weitgehende Gleichschaltung - und tun den ersten Schritt in Richtung faschistische Gesellschaft. Und das droht bereits. Die "Nachrichten", die wir heute bekommen, gleichen sich weitgehend - ganz egal, welcher Sender sie ausstrahlt. Sie haben durchgängig Schlagseite. Der "Westen" versammelt das Gute um sich. Russen und Chinesen sind die Bösen. Die Dritte Welt ist, mit Verlaub, scheißegal. Sie findet in den Nachrichten faktisch nicht statt, sofern sie nicht Rohstoffe besitzt, wertvolle Europäer und US-Amerikaner mit Ebola infizieren könnte, oder zur Abwechslung Schauplatz für einen kleinen Völkermord wird, oft aber nicht mal dann.

 

Seite 101

 

Die Konzentration und Monopolisierung der Medien schreitet immer weiter voran, und niemand hält sie auf. ... Paragraph 27 der nordrhein-westfälischen Verfassung gebietet aber: "Unternehmen, die wegen Ihrer Monopolartigen Stellung besondere Bedeutung haben, sollen in Gemeineigentum überführt werden."

Dieses Problem gehört auf die Agenda aller aktiven Demokraten, und Medienmonopole gehören meines Erachtens nach dringend in die öffentlich-rechtliche Trägerschaft. Allerdings nicht nach dem Muster von ARD und ZDF, bei denen die großen Parteien bestimmen, sondern wirklich in Bürgerhand.

 

Seite 113

 

Hier geht es vor allem um drei Säulen des Systems. Erstens um die PR-Branche, also die wichtigste Propagandabranche der Wirtschaft. Was sagen die PR-Leute? Und was sagen zweitens die sogenannten Intellektuellen im öffentlichen Raum, die großen Denker, Leute, die Zeitungskommentare schreiben, die beeindruckende Bücher über das Wesen der Demokratie und dergleichen veröffentlichen? Und drittens muss man einen Blick auf den Universitätsbetrieb werfen, insbesondere auf die Politikwissenschaften, die sich seit siebzig oder achtzig Jahren mit Kommunikation und Information als eine Teildisziplin beschäftigen. Die führenden Leute in diesen drei Bereichen sagen alle, ich zitiere sinngemäß: Die Masse der Bevölkerung besteht aus "ahnungslosen und lästigen Außenseitern". Die müssen wir aus der öffentlichen Arena heraushalten, weil sie zu dumm sind und uns nur Schwierigkeiten machen, wenn sie sich beteiligen. Ihre Aufgabe ist es, zuzusehen und nicht am politischen Geschehen teilzunehmen. Sie dürfen ab und an zur Wahl gehen und Ihre Stimme für einen von uns klugen Menschen abgeben. Aber dann sollen Sie gefälligst nach Hause gehen und sich mit etwas anderem beschäftigen, Fußball gucken, oder so. Jedenfalls sollen die "ahnungslosen und lästigen Außenseiter" sich mit der Rolle als Zuschauer begnügen und nicht etwas mitmachen.

 

Seite 126

 

Darüber hinaus finden offensichtlich in Hintergrundkreisen, elitären Vereinen, Think-Tanks, exklusiven Konferenzen und an anderen Orten vertraulicher Begegnung ein Abgleich der Perspektiven statt. Dieser lässt Journalisten oft zu Politiker-Verstehern werden, die die Fragen des Publikums nicht mehr stellen, die Rücksicht nehmen und sich für das Gelingen einer gewissen Politik mitverantwortlich fühlen. Eine solche "Verantwortungsverschwörung", wie ich es zugespitzt nenne, sah man in jüngster Zeit bei Themen wie der Ukraine und Russland, Griechenland und Schuldenkrise sowie bei der sogenannten "Flüchtlingskrise". Journalisten im Gleichklan mit der Regierung gemeinsam gegen Putin, Syriza, Pegida, oft ohne ernsthaft die Perspektiven und Interessen dieser Herausforderer unseres Establishments zu spiegeln und die Gültigkeit Ihrer Argumente zu erörtern.

 

Seite 143

 

Die Medien haben - im Gleichklang mit der Mehrzahl an Intelektuellen - die ohnehin kärglichen Rest Ihrer normativen Selbstideale immer mehr preisgegeben und sich schließlich geradezu leidenschaftlich in den Dienst der ökonomischen Eliten gestellt. So wurden sie propagandistische Massenvernichtungswaffen zur systematischen Zerstörung sozialstaatlicher Errungenschaften und Zugleich der Idee von Gemeinschaft, Solidarität und sozialer Gerechtigkeit.

Eine solche planmäßige Zerstörung des Sozialstaates wäre ohne eine planmäßige Vergiftung der Sprache und des Denkens nicht möglich gewesen. Servile Intellektuelle, Journalisten und Professoren wetteifern mit Politikern darum, sich in den Dienst der totalitären Ideologie des "Marktes" zu stellen und ihr durch eine Eroberung des Denkraumes eine vermeintliche Rechtfertigungsgrundlage zu liefern. Dazu konnten sie sich nahezu uneingeschränkt der Medien bedienen und auf diese Weise eine Orwell`sche neoliberale Neubestimmung ursprünglich positiv besetzter Begriffe - wie "Freiheit", "Reform", "Bürokratieabbau", "Flexibilität" und "Globalisierung" - in den Köpfen verankern. Das erforderliche neoliberale Indoktrinationsvokabular wurde und wird von Think-Tanks und Stiftungen wie der vermeintlich gemeinnützigen Bertelsmann-Stiftung sorgfältig entwickelt und kontinuierlich evaluiert und verfeinert.

 

Seite 152

 

Medien sind ein unverzichtbares Instrument bei der Herstellung von Gemeinschaft. Da sie unser Bild von der politischen Realität erst schaffen, hängt die Einrichtung einer Menschenwürdigeren Gesellschaft wesentlich davon ab, inwieweit es uns gelingt, einen Bedingungsrahmen für Medien zu schaffen, durch den ALLE gesellschaftlichen Gruppen die Möglichkeit haben, sich gleichberechtigt in den öffentlichen Diskussionsraum einzubringen.

In der gegenwärtigen Gesellschaftsordnung sind die Medien so tief in die Machtbeziehungen eingebunden, dass sie als Instrumente zur Durchsetzung der Interessen der ökonomischen Eliten dienen. Daher wird ihre Funktionsweise überwiegend von Faktoren bestimmt, die außerhalb des öffentlichen Diskussionsraumes liegen und die für die Öffentlichkeit nahezu unsichtbar sind. Wenn wir also eine wirkliche Demokratie schaffen wollen, müssen wir das gesamte Medienwesen - vor allem hinsichtlich seiner ökonomischen Struktur und seiner symbiotischen Vernetzung mit den ökonomische und politischen Zentren der Macht - radikal reformieren, um eine umfassende demokratische Kontrolle der Medien zu erreichen. Da sich naturgemäß die Zentren der Macht der Entwicklung einer wirklichen Demokratie wiedersetzen, wird sich dies nicht ohne radikale Demokratische Reformen der Gesellschaft insgesamt erreichen lassen.

 

Seite 154

 

"Woher weiß die Zeitung was Sie weiß?" Die Antwort auf diese Frage dürfte manchen Zeitungsleser überraschen: In der Hauptsache beziehen sie ihr Wissen von Nachrichtenagenturen. Die nahezu anonym arbeitenden Nachrichtenagenturen sind gewissermaßen der Schlüssel zu den Geschehnissen in der Welt. Wer also sind die Nachrichtenagenturen, wie arbeiten sie und wer finanziert diese Unternehmen? All dies sollte man wissen, um sich ein Bild machen zu können, ob man auch wirklich über die Ereignisse in Ost und West zutreffend unterrichten wird.

 

Wer also sind die Agenturen, die immer an der "Quelle der Nachricht" zu finden sind? Globale Agenturen gibt es inzwischen nur noch drei:

 

- Die amerikanische Associated Press (AP) mit weltweit über 4.000 Mitarbeitern. Die AP gehört US-Medienunternehmen und hat Ihre Hauptredakation in New York. AP-Nachrichten werden von rund 12.000 Medien genutzt und erreichen dadurch täglich mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung.

 

- Die quasi-staatliche französische Agence France-Press (AFP) mit Sitz in Paris und ebenfalls rund 4.000 Mitarbeitern. Die AFP versendet rpo Tag über 3.000 Meldungen und rund 2.500 Fotos an die Medien in aller Welt.

 

- Die britische Reuters in London, die privatwirtschaftlich organisiert ist und etwas über 3.000 Mitarbeiter beschäftigt. Reuters wurde 2008 vom kanadischen Medienunternehmer Thomson - einer der 25 reichsten Menschen der Welt - gekauft und zu Thomson-Reuters mit Sitz in New York fusioniert.

 

Daneben gibt es noch diverse kleinere, nationale Nachrichtenagenturen. Die größte Agentur im deutschsprachigen Ländern ist die Deutsche Presse-Agentur (dpa), die als semi-globale Agentur über rund 1.000 journalistische Mitarbeiter in circa hundert Ländern verfügt. Die dpa ist im Besitz von deutschen Medienverlagen und Rundfunkanstalten und hat ihre Hauptredaktion seit 2010 im Axel-Springer-Haus in Berlin.

 

Seite 159

 

Im Endeffekt entsteht durch diese Abhängigkeit von den globalen Agenturen eine frappierende Gleichartigkeit in der internationalen Berichterstattung: Von Wien bis Washington berichten unsere Medien  oftmals über dieselben Themen und verwenden dabei sogar vielfach dieselben Formulierungen - ein Phänomen, das man sonst eher in "gelenkten Medien" in autoritären Staaten in Verbindung bringen würde.

 

Seite 163

 

Im Jahr 2009 machte der Chef der damaligen Nachrichtenagentur AP, Tom Curley, publik, dass beispielweise das Pentagon über mehr als 27.000 Spezialisten verfügt, die mit einem Budget von fast fünf Milliarden Dollar pro Jahr die Medien bearbeiten und gezielte Manipulationen in Umlauf bringen.

 

Seite 166

 

Neben den globalen Nachrichtenagenturen gibt es aber noch eine weitere Quelle, die oft genutzt wird, um über geopolitische Konflikte zu berichten: Es sind die großen und bekannten Medien in England und den USA (New York Times, BBC, CNN etc.)

 

Seite 178

 

In der Tat sind viele PR-Agenturen inzwischen übermächtig geworden und lenken als wichtiger Akteur die Geschicke der Welt aus dem Hintergrund mit. Konkret beherrschen vier gigantische PR-Verbundsysteme die gesamte Welt von Werbung, Public Relations, Medien und Consulting. Im Grund kann jeder sie für jeden Zweck anheuern: einen Präsidenten stürzen, die blutige Niederschlagung eines Aufstandes aus den Medien heraushalten, einen von langer Hand beabsichtigten und geplanten Krieg endlich lostreten, indem man ihn auf manipulativste Art und Weise der Bevölkerung "schmackhaft" macht, und so weiter.

 

Ich denke da zum Beispiel an Thomas Meyers Studie "Die Unbelangbaren", in der er darlegt, wie Journalisten der großen Medienunternehmen mittlerweile ganz selbstverständlich in der Politik etwa in Form des Kampagnenjournalismus mitzuregieren beanspruchen. Und der Medienwissenschaftler Uwe Krüger zeigt in seinen Arbeiten die problematische Nähe von "Alpha-Journalisten" zu den gesellschaftlichen Funktionseliten und die damit einhergehende Tendenz auf, deren Positionen und Sichtweisen zu übernehmen.

Es ist meiner Meinung nach angesichts dieses allgegenwärtigen Kampagnenjournalismus essenziell, eine journalistische Kultur zu etablieren oder, wenn man will wiederzubeleben, in der sich Medien und Journalisten nicht als Akteure verstehen, die am politischen Tisch sitzen und mitregieren, sondern die es als ihre Kernaufgabe begreifen, demokratische Debatten und die darin vertretenen unterschiedlichen Ansichten in die Öffentlichkeit zu transportieren, kritisch zu kommentieren und einzuordnen.

 

Seite 228

 

Deutschland rüstet nicht nur im Äußeren auf - auch im Inneren vollzieht sich eine Entwicklung gen Militarisierung des Zivilen, des Denkens, Handels und der Bildung etwa - eine ideologische Mobilmachung also, die auf die Erhöhung der Kriegsbereitschaft der Deutschen zielt.

 

Seite 235

 

Dass sich die Zahl der Asylsuchenden und Einwanderungswilligen erhöht, ist doch nur die natürliche Folge der Vervielfältigung der Kriege, an denen Deutschland beziehungsweise die deutsche Regierung immer entschiedener beteiligt ist. Insofern ist der Kampf gegen mehr Asylsuchende auch als rechte "Kritik" an dieser Kriegspolitik zu deuten. Insofern nämlich, als man die Konsequenzen des eigenen Handelns nicht zu tragen bereit ist.

Aber um auf Ihre Frage zurückzukommen: Pegida ist keineswegs ein Haufen von Faschisten, sondern das folgelogische Ergebnis kriegstreibender Politik, getragen von großen Teilen von der "Mitte" der Gesellschaft, in die der "Rechtsradikalismus" längst gewandert ist. Pegida ist in diesem Sinne vor allem das Symptom eines viel größeren Problems. Und dieses Problem besteht vor allem in der Zerstörung der Demokratie gerade durch diejenigen, die zu Ihrer Erhaltung eigentlich gewählt worden sind auf der einen Seite und jene, die die Öffentlichkeit über die Handlungen der Gewählten zu informieren vorgeben, auf der anderen Seite.

Die Bedeutung der Herrschaft über Informationen - insbesondere in der Vorbereitung und Einstimmung auf kriegerische Aktionen - erklärte Adolf Hitler an 10. November 1938, als die Synagogen noch brannten, einmal vor der deutschen Presse wie folgt: "Dazu war es notwendig, nicht etwa nur die Gewalt als solche zu propagieren, sondern es war notwendig, dem deutschen Volk bestimmte außenpolitische Vorgänge so zu beleuchten, dass im Gehirn der breiten Masse des Volkes ganz automatisch allmählich die Überzeugung ausgelöst wurden: Wenn man das eben nicht im Guten abstellen kann, dann muss es mit Gewalt abgestellt werden; so kann es aber auf keinen Fall weitergehen." Dem ist wenig hinzuzufügen.

 

Seite 272

 

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist heute weiter davon entfernt denn je, den gesetzlichen Auftrag zu bedienen, der besagt, dass die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen sind: Inhalte werden privatisiert und boulevardisiert, Strukturen sind einem verkrusteten Parteiensystem unterworfen, der Quotenterror regiert. Die Berichterstattung trägt staatspropagandistische Züge und ist geradezu "regierungsfromm". Das Credo des anständigen Journalismus, den Mächtigen auch unbequem zu sein, ist mehr als minder komplett von vorauseilendem Gehorsam verdrängt worden. Angebote der Bildung, Information, Beratung sowie niveauvolle kulturelle Beiträge kommen regelmäßig zu kurz, weil die Unterhaltungsparte drastisch überzieht. Der größte Teil der Einnahmen aus dem beitragsaufkommen wird inzwischen für Unterhaltung, Fußball sowie grenzwertige Talk- und Spielshows verwandt. Hochwertige Dokumentationen werden in die Nachstunden verbannt. Schrott, Schnulzen, Kitsch-Serien und Aldi-versus-Lidl-Dauerwerbesendungen dominieren die Primetime. Die Einschaltquoten entscheiden über das Programmschema, die Quote regiert zu Lasten der Qualität. Die über sechzig Radiosender, zwanzig Fernsehkanäle und zahllose Onlineangebote der Öffentliche-Rechtlichen stellen keine Grundversorgung im Sinne des Gesetzgebers mehr sicher, sondern stehen für eine Überversorgung mit falschen und Unterversorgung mit relevanten Inhalten.

Im Vergleich zu den ausländischen öffentlich-rechtlichen Anstalten haben wir in Deutschland das mit Abstand teuerste Angebot der Welt und erreichen im Verhältnis zum Aufwand die wenigsten Zuschauer. Finanziert wird der Apparat dabei durch eine sozial ungerechte Abgabe, die selbst Geringverdienern ohne Rücksicht auf deren Einkommenssituation abgepresst wird, um damit Einkommensmillionäre und grenzwertige Inhalte zu finanzieren.

Wichtig ist, dass die öffentlich-rechtlichen Medien uns allen gehören. Das Publikum finanziert die Programme, die Gehälter und Honorare, die Infrastruktur, die exorbitanten Pensionsrückstellungen von Intendanten und produziert Millionäre am laufenden Band. Die bisherige Art und Weise der Kontrolle und demokratischen Anbindung durch Vertreter von Parteien, Verbänden und Kirchen in den dafür zuständigen Gremien funktioniert nicht. Hier ist ein undurchdringlicher Filz von Freundeskreisen, Interessenlagen und Machtansprüchen entstanden.

 

Seite 294

 

Der Teufelskreis aus sinkenden Auflagen- und Werbeeinahmen hat in den letzten Jahren zu einer immensen Konzentration im deutschen Verlagswesen geführt. Ein Großteil der etablierten Konzerne ist dabei seit Jahrzehnten im Geschäft, und die fünf wichtigsten unter ihnen kontrollieren fast die Hälfte der Auflage aller Zeitungen im Land. Bei Zeitschriften ist die Zahl der Anbieter sogar noch geringer, beim Privatfernsehen beherrschen zwei Senderketten den Markt zu rund 80 Prozent. Alles in allem wird die öffentliche Meinung von Oligopolen beherrscht, in einzelnen Regionen sogar vom Monopol eines einzigen Unternehmens.

 

Seite 300

 

Heute haben wir in allen strategischen Fragen der Wirtschafts-, Sozial- und Außenpolitik den neoliberalen Konsens.

Der Soziologe Michael Hartmann meint dazu, ich verkürze: Je weniger plural die Eliten sind, desto totalitärerer wird das Land. Da dürfte was dran sein, und deshalb ist die derzeitige Entwicklung gefährlich.

 

Seite 301

 

Die Grundpfeiler des Agenda-Settings werden nur noch sehr wenige Sogenannte Alpha-Journalisten bestimmen. Deren Artikel sind dann in allen Zeitungen einer Verlagsgruppe zu finden. In Thüringen beispielsweise haben wir seit Herbst 2016 nur noch eine Zeitungsredaktion, die fast das gesamte Bundesland bedient. Nur ganz im Süden gibt es noch eine kleine Konkurrenz. Die Landespolitik ist direkt abhängig von der Funke-Gruppe. Da schränkt die journalistische Vielfalt nicht nur ein, es schafft die ab, und die ist anfälliger für Eingriffe und Manipulation. Und außerdem ist es ein Stellenabbauprogramm, was den ökonomischen Druck auf die Journalisten noch einmal erhöht.

 

Seite 304

 

In zwei Dritteln der deutschen Landkreise bestimmt nur noch ein einziges Medienunternehmen, was und wie dort über das lokale Leben berichtet wird.

 

Seite 305

 

Es wird keine entfaltete Demokratie geben ohne die Entprivatisierung, ohne die Demokratisierung der Massenmedien. Und wenn sie sehen, wie etwa der Reaktionär Rupert Murdoch mit seinem weltumspannenden Medienimperium für alle Kriege, die die beiden US-Präsidenten Bush, die Margaret Thatcher, Tony Blair und Barack Obama geführt haben, die Kriegstrommel hat schlagen lassen, dann ist die Demokratisierung der Konzernmedien im Angesicht von Millionen Toten und Verstümmelten eine Frage von Überleben oder Tod.

 

Seite 306

 

Nach meiner Erfahrung ist die Neigung der in der Praxis tätigen Journalisten gering, sich über ihre Probleme zu äußern und diese und ihre Ursachen zu reflektieren. Stattdessen schlucken sie vielfach ängstlich und verzagt viele Zumutungen, verhalten sich wie pflegeleichte Mitläufer und bequeme Opportunisten. Warnend hat dazu der Ossietzky-Herausgeber Eckart Spoo angemerkt, wir dürfen uns die bürgerlichen Journalisten im Nazi-Reich nicht so grundsätzlich verschieden von den heutigen vorstellen.

 

Seite 325

 

Die von all diesen Kritikern angesprochenen Schmerzzonen bleiben tabuisiert: die Folgen der Rücksicht auf Interessen der Medieneigentümer und Anzeigenkunden, der Mangel an Zeit und Geld für Recherchen und der Rückgriff auf die PR-Agenturen, die Existenz diskreter Fabriken der Desinformation (Peter Scholl-Latour), die Disziplinierung durch Zeitverträge, der Zusammenhang von Karriere und Selbstzensur, die besseren Honorare für Beiträge, die den Mächtigen gefallen, Hofberichterstattung in Folge allzu enger Kontakte mit Politikern, der Mainstream als Parteinahme für die Elite, zu der man selbst gehört, die Kluft zwischen öffentlicher und veröffentlichter Meinung, redaktionelle Vorgaben und Anpassungsdruck als Ursache für die Tendenz zur Gleichschaltung, Meinungshomogenität durch Ausgrenzung allzu deutlicher Abweichler. Indem die selbsternannten Leitmedien bei ihrer Selbstreflexion diese Fragen weitgehend aussparen, belegen sie freiwillig den Hauptvorwurf gegen sie: Lügen durch weglassen.

 

Seite 327

 

Viel zu selten wird gefragt: Wem nützt es? Wer stattdessen als Erster die Deutungshoheit erobert, ist Sieger. Deutungshoheit ist wichtiger als militärische Lufthoheit geworden.

Simpelste journalistische Grundsätze werden hierzulande immer wieder missachtet - etwa, dass es für eine Behauptung zumindest zwei unabhängige Quellen geben muss. Zurzeit scheint für fast alle Übel russische Hacker verantwortlich zu sein, ohne das man den Ehrgeiz spürt, nach einem echten Beweis wenigstens zu suchen. Oder der Grundsatz, dass im Konfliktfall beide Seiten gehört werden müssen. Die Regeln unseres "Feindbild-Journalismus" besagen viel mehr, dass die Gegenseite unter keinen Umständen Gehör verdient, da sie a priori nur Propaganda verbreitet.

 

Seite 333

 

Die Meinungsfreiheit von Journalisten ist viel zu häufig eine Illusion, wirklich frei sind hier nur die Arbeitgeber der Journalisten - frei, ihre Meinung verbreiten zu lassen. Geregelt ist das im sogenannten "Tendenzschutzparagraphen" im Arbeitsrecht.

Ja, und? Bedeutet das nun, dass die Medien lügen?

Lassen Sie es mich so sagen: Die Medienindustrie lebt in Symbiose mit den Herrschenden, sie dient als Sprachrohr ihrer Macht. Ihre tatsächliche Funktion war insofern schon immer eine andere als die nach außen, in die Öffentlichkeit vertretene. Und zwar jene, die jeweils bestehenden Herrschaftsverhältnisse auf Grundlage ökonomischer, politischer und gesellschaftlicher Exklusivrechte von Minderheiten zu schützen und zu stützen. Haben die Medien das reflektiert und offen gesagt? Nein? Nun, dann lügen sie wohl wenn auch anders, als man unter Linken oder Rechten allgemein meint: nicht im Rahmen eines "journalistischen Einzelfalls" und nur selten im Rahmen offensichtlicher Unwahrheiten. Gleichwohl jedoch beständig und strukturell dadurch, dass sie eine zutiefst inhumane Gesellschaft als einzig mögliche zeichnen. Krieg als Frieden definieren und Armut als selbstverschuldeten Sündenfall. Deutungen dieser Art, welche die tatsächlichen Verhältnisse, Strukturen und ökonomischen Prinzipien unserer Gesellschaft bis zur Unkenntlichkeit zu verschleiern versuchen, sind klare "Lügen" für mich, denn sie sind - besonders in diesen Zeiten - ein unmittelbarer Angriff auf unserer aller Lebenschancen und -qualität, die Umwelt sowie unsere Fähigkeit zur Solidarität. Sie sind Unmenschlichkeit, die sich - um wirklich kritische Fragen unmöglich zu machen - als Weisheit letzter Schluss gebärdet, als einzig denkbare Gesellschaftsordnung und Welt.

 

Medien & Manipulation

 

„Die bewusste und intelligente Manipulation der organisierten Gewohnheiten und Meinungen der Massen ist ein wichtiges Element der demokratischen Gesellschaft. Diejenigen, die diesen unsichtbaren Mechanismus der Gesellschaft manipulieren, bilden eine unsichtbare Regierung, die die wahre Herrschaftsmacht unseres Landes ist.“

Edward Louis Bernays, “Propaganda” 1928

 

 

Council on Foreign Relations / NATO Propaganda Matrix (USA, Deutschland, Schweiz)

 

Global media control – Link collection

 

The President and the Press – John F. Kennedy 1961

 

Der Anfang vom Ende der deutschen Medien

 

How spanish mass media outlets manipulate information

 

Edelmann TRUST BAROMETER Spanien

 

1984 Now - EU Thought Police Say “HATE” Must be REGULATED Out of Media

 

The Euromediterranean Process II: A Course on Selfregulation and Manipulation of Public Opinion

 

Manufacturing consent - Noam Chomsky

 

The Century of the Self (Edward Bernays und Sigmund & Anna Freud)

 

We Control Both Left & Right

 

„Wie werden politische Debatten gesteuert?" - Prof. Dr. Rainer Mausfeld

 

Warum schweigen die Lämmer?“ - Prof. Dr. Rainer Mausfeld

 

Power and counter-power in the digital society  - Manuel Castells

 

Truth and politics – Hannah Arendt

 

In Zeiten des universellen Betrugs wird das Erzählen der Wahrheit zu einem revolutionären Akt. „1984“ – George Orwell

 

Wikipedia, die McMedien und die Enttarnung von „Feliks“

 

The „Grassroots myth“: „Liberal CIA“ networks of „New Left“ Foundations, media and activists groups – much more than just George Soros

 

Change.org: Die Financiers und der eigentliche Zweck hinter der Online-Petitionsplattform

 

Me, Myself and Media – Willkommen im Kapital-Faschismus

 

False Flag & psychologische Kriegsführung

 

Wer organisierte Hamburger G20-Krawalle und warum?

 

Überwachung und Biometrie: Die Werkzeug zur Steuerung der Massen

 

Will Democracy Survive Big Data and Artificial Intelligence?

 

World Economic Forum - Scientists Want to Turn Consciousness On and Off Like a Light Switch

 

Mind control over world population

 

Posthumanist brain engineering

 

The Big Lie: “Russian Propaganda.” The Bigger Lie: “The Truth is What We Say it is.”

 

Das Pentagon: Die Propaganda-Fabrik

 

NATO Coordinates Information War on Russia

 

Anti-Defamation League, Facebook, Google & Youtube Appoint Themselves As Official Internet Censor

 

Google Leak: How and Why Google Represses Truth by Censorship – under Pressure from Governments, EU, and Corporation Advertizers. (Video)

 

How Israel’s bogus definition of anti-Semitism shuts down free speech

 

Gefahr für die Meinungsfreiheit: Die Facebook-Zensoren des Atlantic Councils

 

Now That Facebook, YouTube And Apple Have Come For Alex Jones, Now They Will Start Coming After The Rest Of Us

Matrix of evil – Alex Jones

Aggressive Verschwörungstheoretiker Geschäftsmodell - Leben zerstören

 

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Falls jemand ernsthaft daran interessiert ist ein alternatives seriöses Online-Medium aufzubauen, könnten wir die Grundplattform von PORTAL ALEMANIA zur Verfügung stellen und diese an entsprechenden Stellen modifizieren und anpassen. Dies wäre natürlich nicht ganz ohne Kosten möglich. Das muss klar sein. Dennoch eine Gelegenheit eine recht potente Plattform relativ günstig zu erwerben.

 

Bei Interesse bitte eine Email an:

 

portalalemania@tutanota.com

 

und mit Kopie an:

dAGENTUR01@protonmail.com

 

Betreff: PORTAL ALEMANIA WEB

 

Um ernsthafte Absicht zu erkennen, bitten wir dieser Email eine Art Business Plan von 1-2 Seiten beizufügen, der die Seriosität des Vorhabens belegt und auf dessen Basis sich man sich dann ggfs. über Details unterhalten kann.

 

Bitte nur diesen Anforderungen entsprechenden Emails zu diesem Thema. Alle weiteren werden aussortiert und erreichen uns nicht. Wir bitten um Verständnis.

 

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Download Veröffentlichung "Digitalisierung & Die Neue Weltordnung"

(PDF, 80 Seiten, viele nützliche Informationen und Links, verfügbar auf Deutsch, Englisch und Spanisch)

LINK   (Dropbox)

LINK   (DriveOnWeb, deutscher Anbieter - Anmeldung erforderlich)

 

Inhalte:

Darlegung aller Themen der Digitalisierung und Vorschlag für die Struktur und Aufgaben einer eGovernment Digital Agentur. 

Informationen zur aktuellen Lage in Europa und der Welt sowie über die Neue Weltordnung nebst historischer Verbindungen.

 

Noch detaillierteres Material zu Studienzwecken können Sie nachfolgend herunterladen:

 

DIGITALISIERUNG (500MB)   (Dropbox / DriveOnWeb, deutscher Anbieter - Anmeldung erforderlich)

CYBER (110MB)   (Dropbox / DriveOnWeb)

MEDIA & COMUNICATION (250MB)   (Dropbox / DriveOnWeb)

 

DIE NEUE WELTORDUNG (800MB)   (Dropbox / DriveOnWeb)

 

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